Brrrn – komm ins Schwitzen trotz Niedrigtemperatur!

Ihr habt bestimmt alle von HIIT-Workout gehört. Bei dem High Intensity Interval Training wechseln sich Trainingseinheiten hoher Intensität mit kurzen Ruhephasen ab. Das Ziel des Workouts ist es, in wenigen Minuten viele Kalorien zu verbrennen.
Jetzt gibt es einen neuen Fitness-Trend aus New York, der „Brrrn“ genannt wird. Wieso „Brrrn“? Das Workout wird bei einer Raumtemperatur von 10 Grad absolviert und verspricht dadurch bessere Ergebnisse als bei einem herkömmlichen HIIT-Training. Wir erklären euch wie das neue Fitnesskonzept funktioniert und ob es wirklich erfolgreich ist.

Wie funktioniert „Brrrn“?



Wie funktioniert „Brrrn“?
50 Minuten lang wird ein HIIT-Training mit Gewichten, Seilen und Brettern absolviert. Die Übungen dauern 30 Sekunden. Im Gegensatz zu HIIT findet das Brrrn-Training bei 10 Grad Celsius statt.
Was ist das Ziel des Workouts und ist es wirklich erfolgreich?
Laut dem Gründer und Erfinder Jimmy Martin, ist das Workout bei niedrigen Temperaturen effektiver, verbrennt mehr Kalorien und stärkt das Immunsystem für die kalte Jahreszeit.
Der Körper versucht durch die geringen Temperaturen seine Kerntemperatur aufrechtzuerhalten und muss so mehr Energie aufbringen. Das begünstigt die Fettverbrennung der braunen Fettzellen. In wissenschaftlichen Versuchen wurde herausgefunden, dass Kälte die braunen Fettzellen aktivieren können. Die Kälte führt außerdem auch zu einer besseren Ausdauer und Muskelkater tritt bei kühlen Temperaturen auch seltener auf. Gute Gründe also, das nächste HIIT bei schlechtem Wetter nach draußen zu verlegen!
Darauf solltest du beim Workout achten
Wichtig ist ein ausführliches Warm-Up vor dem Workout um seinen Körper ausreichend aufzuwärmen. Ansonsten könnten sich die Muskeln versteifen und es kommt zu Verletzungen. Außerdem ist eine gut durchblutete Muskulatur flexibler. Kälteempfindliche Körperteile wie zum Beispiel die Nieren, müssen warmgehalten werden.

Viel Spaß beim Ausprobieren!