Boxing Yoga

Fit und selbstsicher durch Boxing Yoga!

Kampfsport macht fit und stärkt das Selbstvertrauen. Darum liegen Kickboxen und co. in Sachen Fitness voll im Trend. Doch was es genau mit „Boxing Yoga“ auf sich hat, verraten wir hier.

Was ist der Vorteil von Kampfsport?

Wer Kampfsport betreibt, trainiert nicht nur seine Kraft und Kondition, sondern baut auch aktiv Stress ab. Entgegen der Befürchtungen vieler geht es beim Kampfsport Training nicht unbedingt nur rabiat zu: Bei den Kämpfern steht der sportliche Aspekt klar im Vordergrund und auch Fairness spielt eine große Rolle.  Fast alle Kampfsportarten haben zudem eine klare, friedfertige Philosophie und basieren auf spirituellen Werten. Das klingt wiederrum nach Yoga. Die neue Sportart „Boxing Yoga“, die beides vereinen will, hat also durchaus seine Berechtigung.

„Boxing Yoga“ vereint die Vorteile aus beiden Welten!

Tatsächlich geht es entgegen vieler Vorurteile beim Boxen vor allem um Ruhe und Kontrolle. Es ist wichtig, sich im Ring auf den Punkt zu konzentrieren und im Vorfeld hart und diszipliniert zu trainieren. Zu den Fähigkeiten des Boxers gehören daher vor allem gutes Körpergefühl, geschickte Koordination und die Balance von innen und außen. Diese Fähigkeiten sind auch beim Yoga essentiell. Die Kombination von beidem scheint also Sinn zu machen. Das dachten sich zumindest Boxer Matt Garcia und Yoga Lehrerin Kajza Ekberg, die beide Sportarten zu einer neuen vereinten und so das „Boxing Yoga“ ins Leben riefen. Physiotherapeuten, Osteopathen und Sportler unterstützten sie laut eigener Aussage dabei. Das Ergebnis: Wenig Spiritualität und dafür starke Konzentration auf ein Workout, dass Flexibilität und alle Muskelgruppen ausgehend von der Wirbelsäule stärkt. Die Dehnungen reduzieren zudem Muskelverspannungen, die Kampfsportler oft plagen.

Eine typische „Boxing Yoga“ Stunde!

Eine typische Einheit beginnt wie fast jedes Fitness Workout mit einem Warm-Up, bei dem die Rumpfmuskulatur aktiviert werden soll. Dazu gehören typische Box-Elemente wie Schattenboxen, Ausfallschritte, sowie Yoga-Elemente wie Balance-Übungen und die Kobra-Position. Darauf folgt eine etwa mit 20 Minuten etwa doppelt so lang dauernde Kräftigungseinheit. Auch hier liegt der Fokus vor allem auf der Rumpfmuskulatur. Man macht beispielsweise Sit-Ups und Planking, aber auch Yoga Positionen wie die Brücke. Außerdem wird während dieser Phase der Oberkörper mit klassischen Techniken und Übungen aus dem Boxsport gestärkt. Es folgen weitere 20 Minuten, die Mobilität und Flexibilität als Trainingsziel haben. Gleichzeitig soll hier Kraft und Ausdauer trainiert werden. Halteübungen wechseln sich darum mit „explosiven“ Einheiten ab. Durch die optimale Kombination der Übungen, die Kraft, Ausdauer und Streching trainiren, kann man langfristig den eigenen Bewegungsradius erhöhen. Während des „Cool-Downs“ am Ende soll durch passives Stretching die Atmung beruhigt werden. Durch die Übungen in dieser Phase werden die angespannten Muskeln gelockert und deine Gedanken kommen zur Ruhe.

„Boxing Yoga“ Das Fazit

Wir finden das Konzept super spannend und können uns gut vorstellen, dass es sich um ein abwechslungsreiches Training handelt. Falls Du schon Erfahrungen mit Boxing Yoga gesammelt hast, würden uns über einen Bericht in den Kommentaren freuen!