3 Vegane Rezepte

Drei wahnsinnig tolle vegane Rezepte!

Die vegane Küche ist längst auf dem Siegeszug. Warum auch nicht? Sie ist gesund und kalorienarm, dabei noch tierlieb und umweltfreundlich – was will man mehr? Darum stellen wir hier drei wahnsinnig tolle Rezepte aus dem Kochbuch-Bestseller „Echt vegan kochen“ vor. Sie bieten jeweils eine überraschend raffinierte Alternative zu einem hierzulande beliebten Fleischgericht und sind dabei extrem lecker. Verzichten war gestern!

Alle Rezepte sind auf 4 Personen gemünzt.


Gemüsechili – das vegane Chili con Carne

Aus den Vollen schöpfen: Die Gemüsevariante des texanischen Klassikers bietet Gemüsegenuss par exellence.

Veganes ChiliZutaten

  • 400g Süßkartoffeln
  • 4 Tomaten
  • 1 kleine Aubergine
  • 1 rote Zwiebel
  • 2-3 Knoblauchzehen
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1 grüne Chilischote
  • 200ml Tomatensaft
  • 400ml Gemüsebrühe
  • 480g Kidneybohnen (aus der Dose)
  • 140g Maiskörner (aus der Dose)
  • 1-2 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • 1 TL gemahlener Koriander
  • 1 TL Paprikapulver (edelsüß)
  • Salz & Pfeffer aus der Mühle
  • 1 Avocado
  • 1 EL Limettensaft
  • einige Stiele Koriander


Zubereitung

  1. Die Süßkartoffeln mit Schale gründlich waschen und in 2-3cm große Würfel schneiden. Die Tomaten waschen und vierteln, dabei die Stielansätze entfernen. Die Tomaten in Würfel schneiden. Die Aubergine putzen, waschen, längs vierteln und in Scheiben schneiden. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und in grobe Würfel schneiden. Die Frühlingszwiebel putzen, waschen und in Ringe schneiden. Die Chilischote längs halbieren, nach Belieben entkernen, waschen und fein hacken.
  2. Die Aubergine in einem großen Topf ohne Fett 2-3 Minuten unter Wenden braun anbraten. Die Zwiebel und den Knoblauch dazugeben und weitere 1-2 Minuten braten. Den Tomatensaft und etwas Brühe angießen. Süßkartoffeln, Tomaten und Frühlingszwiebeln hinzufügen und bei schwacher Hitze 10-15 Minuten köcheln lassen.
  3. Die Bohnen auf einem Sieb abbrausen und zusammen mit dem Mais abtropfen lassen. Beides zum Chili dazugeben. Mit Kreuzkümmel, gemahlenem Koriander, Paprikapulver, Salz und Pfeffer kräftig würzen.
  4. Die Avocado halbieren und den Stein entfernen. Die Avocadohälften schälen und das Fruchtfleisch in Stücke schneiden. Mit dem Limettensaft beträufeln und leicht mit Salz würzen. Den Koriander waschen, trocken schütteln und die Blätter abzupfen.
  5. Das Gemüsechili auf Schälchen verteilen, mit der Avocado garnieren und dem Koriander bestreuen. Nach Belieben mit einem Klecks Sojajoghurt servieren.




Griechische Moussaka auf vegane Art

Klassiker aus Griechenland: Im Original mit Hackfleisch zubereitet, steht dem Auberinen-Kartoffel-Auflauf die vegane Variante in nichts nach.

veganes moussakaZutaten

Für das Gemüse:

  • 1 Aubergine
  • Salz & Pfeffer aus der Mühle
  • 500g mehligkochende Kartoffeln
  • ca. 2 EL Olivenöl
  • 400g stückige Tomaten (aus der Dose)
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2-3 Zweige Thymian
  • 1 EL Aceto Balsamico
  • 1 TL Zucker
  • 4 Vorspeisenringe (á 10cm Durchmesser)

Für das Pesto:

  • 3 EL Pinienkerne
  • 2-3 Stiele Basilikum
  • ca. 60ml Olivenöl
  • Salz & Pfeffer aus der Mühle
  • Zitronensaft

Für die Sauce:

  • 1 EL Margarine
  • 1 EL Mehl
  • 1/4 l Sojamilch
  • Salz & Pfeffer aus der Mühle
  • frisch gemahlene Muskatnuss

Zubereitung

  1. Für das Gemüse Aubergine putzen, waschen und in 1 1/2 cm dicke Scheiben schneiden. Mit Salz bestreuen und beiseitestellen. Für das Pesto die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett goldgelb anrösten und auskühlen lassen. Das Basilikum waschen, trocken tupfen und mit den Pinienkernen im Blitzhacker fein zerkleinern. Das Olivenöl untermixen und das Pesto mit Salz, Zucker und Zitronensaft würzen.
  2. Für die Sauce die Margarine in einem Topf zerlassen, Mehl dazu geben und anschwitzen. Die Sojamilch unter Rühren dazugießen und bei schwacher Hitze 5 Minuten köcheln. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Muskatnuss würzen. Für das Gemüse die Kartoffeln schälen, waschen und grob raspeln. Die Masse ausdrücken. Den Backofen auf 200°C vorheizen. Vier Vorspeisenringe (á 10 cm Durchmesser) auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen. je 1-2 Auberginenscheiben hineinlegen, mit etwas Olivenöl einpinseln. 2 EL Tomatenstücke darauf verteilen.
  3. Die geraspelten Kartoffeln mit der hellen Sauce verrühren und auf die Förmchen verteilen. Darauf 2-3 EL Tomatenstücke verteilen. Das Pesto daraufstreichen und mit den übrigen Auberginenscheiben belegen, mit wenig Olivenöl bestreichen. Im Ofen auf der mittleren Schiene ca. 40 Minuten backen, nach etwa 30 Minuten mit Alufolie abdecken.
  4. Zwiebel und Knoblauch schälen und in feine Würfel schneiden. Das restliche Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und beides darin andünsten. Die restlichen Tomaten dazugeben. Den Thymian waschen, trocken tupfen, einige Blättchen abzupfen und beiseitelegen. Übrigen Thymian in die Pfanne geben, alles bei schwacher Hitze ca. 10 Minuten köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer, Essig und Zucker würzen. Die Moussaka kurz abkühlen lassen. Auf Teller setzen, den Ring abziehen und mit der Tomatensauce anrichten. Mit Thymianblättchen bestreuen.




Saitan-Cordon-bleu

Mit Sternmiere-Spinat-Füllung.

Veganes Cordon-bleuZutaten

  • 3-4 Handvoll Sternmiere (Vogelmiere)
  • 500g Blattspinat
  • Salz & Pfeffer aus der Mühle
  • frisch geriebene Muskatnuss
  • gemahlener Kreuzkümmel
  • Zitronensaft
  • 4 Stücke Saitan (á 200g)
  • 4 Scheiben veganer Käse (z.B. Hefekäse)
  • 4 EL helles Sesamöl
  • 1-2 EL Margarine

Zubereitung

  1. Sternmiere waschen und trocken schütteln. Spinat verlesen und waschen, grobe Stiele entfernen. Den Spinat in kochendem Salzwasser 1-2 Minuten blanchieren. Die Sternmiere kurz dazugeben. Beides in ein Sieb abgießen, kalt abschrecken und ausdrücken. Grob hacken, mit Salz, Pfeffer, je 1 Prise Muskatnuss und Kreuzkümmel sowie einem spritzer Zitronensaft würzen.
  2. Die Saitanstücke jeweils längs einschneiden, sodass eine Tasche entsteht. In jede Saitan-Tasche 2-3 El Spinatmischung füllen, den Rest beiseitestellen. Jeweils 1 Scheibe Käse in die Taschen legen. Bei Bedarf mit kleinen Holzspießen verschließen.
  3. Das Sesamöl in der Pfanne erhitzen, die Saitanschnitzel darin bei mittlerer Hitze auf jeder Seite etwa 5 Minuten braten. Die Margarine in einer zweiten Pfanne erhitzen, den restlichen Spinat darin bei schwacher Hitze erwärmen und nochmals abschmecken. Die Saitan-Cordon-bleus mit dem Spinat anrichten.

Das Buch zu den Rezepten

echt vegan kochenMit dem Buch“Echt vegan kochen“ beweist der Münchner Koch und Foodstylist Michael Koch in mehr als 125 außergewöhnlichen Rezepten, wie raffiniert vegane Küche sein kann. Ob panierter Tofu, Kartoffel-Pizzen, süßer Apfel-Streusel-Kuchen oder selbst gebackenes Dinkelbrot mit Auberginenaufstrich – alles vegan und dabei verdammt lecker. In diesem Buch findest Du alles, was Du schon immer über die rein pflanzliche Küche wissen wolltest, egal ob Du aus ethisch-moralischen oder gesundheitlichen Gründen auf tierische Produkte verzichtest. Dabei macht der Autor Michael Koch seinem Namen alle Ehre und zeigt Dir, wie es geht: mit seinen vielseitigen und unkomplizierten Rezepten für jeden Tag sowie verführerischen Gerichten für Gäste und Feste. Vorab aber weiht er Dich mit seinen bebilderten Step-by-Step-Rezepten in die Basics des »grünen« Genusses ein. Eine zusätzlich zu den Rezepten und Ratschlägen enthaltene Austauschtabelle für Produkte tierischen Ursprungs erleichtert Neulingen den Einstieg in das Thema „vegane Ernährung“. Das Buch ist als hochwertiges Hardcover erschienen und kann zum Beispiel hier im Prego-Shop für nur 9,99€ bestellt werden!

Michael Koch – Der Autor

Sehr viel Fleisch und Fisch hat Michael Koch nie gegessen, im Gegenteil – die kreative Küche mit knackigem Gemüse, Teigwaren, Reis, Hülsenfrüchten und Co. hat ihn schon immer begeistert. Nach seiner Ausbildung zum Koch und langjährigen Erfahrungen in der gehobenen Gastronomie, unter anderem im Hotel Mandarin Oriental München, arbeitet Michael Koch seit dem Jahr 2000 als Foodstylist und Kochbuchautor. In München lebt er frei nach dem Motto »Du bist, was du isst. Sei offen für andere Kulturen und probiere alles.«