Unser Buchfavorit „My Yoga Canteen“

Einmal tief durchatmen, denn jetzt kommt Yoga für den Gaumen. Denn genau das bietet unser aktuelles Lieblingsbuch „My Yoga Canteen“. Es ist ein Gesamtkunstwerk aus ansprechenden Bildern, Texten und Weisheiten berühmter Persönlichkeiten, von denen man sich gerne inspirieren lässt. Gleichzeitig ist „My Yoga Canteen“ ein Kochbuch mit vielfältigen Rezepten, die Körper, Geist und Seele verwöhnen. Neben Anregungen, wie Lebensmittel nicht nur verarbeitet, sondern auch gewürdigt werden, finden sich simple Rezepte für morgens, mittags, abends und unterwegs. Ganz nebenbei kannst du so die Regeln der yogischen Ernährung lernen. Auch Diätinspirationen, die dir helfen, deine Ziele zu erreichen, hält es bereit. Autorin und Yogini Marlo Scheder-Bieschin hat es einfach geschafft ein Buch zu kreieren, das Natürlichkeit und Klarheit verströmt. „My Yoga Canteen“ holt das gelassene Gefühl der Yoga- Praxis in die Küche! Wir haben der Autorin drei Fragen gestellt, die sie exklusiv für die Fitness Friends Community beantwortet hat.

Das Interview mit der „My Yoga Canteen“ Autorin

portrait_scheder-bieschinBWL-Studium, drei Söhne, viel in der Welt unterwegs, schneidern, zeichnen, Laden eröffnen, mit Yoga anfangen, fotografieren, im Ashram leben, Yoga-Schule eröffnen, Buch schreiben. Eigentlich müsste Marlo Scheder-Bieschin 150 Jahre alt sein. Ist sie aber nicht. 1960 geboren, ist sie einfach immer weitergezogen. Hat nach Freiheit im Innen und Außen gesucht. Und die auch gefunden als Yoga-Lehrerin, Foodfotografin und Autorin. Wir haben ihr drei spannende Fragen gestellt und drei spannende Antworten bekommen.

Fitness Friends: Was ist Deine liebste Yogapose?
Marlo: Downward Facing Dog – auch wenn der Name etwas unsexy klingt. Diese Pose erdet mich. Die Handflächen und Fusssohlen flach auf dem Boden, leichtes Hohlkreuz, der Körper beschreibt ein Dreieck. Man dehnt den Lebensnerv, der vom großen Zeh über die Rückseite der Beine, entlang der Wirbelsäule, über den höchsten Punkt des Kopfes bis zur Nasenspitze verläuft. Dabei langer, tiefer, vollkommen bewusster Atem für 3 Minuten – ein perfekter Reset für den Körper. Spielen die Gedanken einmal wieder verrückt, liebe ich den Baum: auf einem Bein Stehen, das andere am Oberschenkel angestellt und die Arme vor der Brust oder ausgestreckt über dem Kopf: sofort stellt sich ein Gehalten sein zwischen Himmel und Erde ein und die Gedanken sind still. Wichtig ist dabei ein Fokus für die Augen. Der sollte auf Augenhöhe sein, damit auch die Halswirbelsäule nicht abgeknickt wird.

Fitness Friends:Auf welches Rezept kannst du am wenigsten verzichten?
Marlo:Frühstück ist meine Lieblingsmahlzeit. Es hat einige Zeit gedauert, bis ich mich schweren Herzens von meinem morgenlichen Apfel – „an apple a day keeps the doctor away“ – und einem Käsebrot verabschiedet habe. Es tat mir nicht gut. Jetzt mache ich mir den Hirsebrei mit Aprikosen und bleibe lange satt, ohne mich „voll“ zu fühlen. Kein Bauchweh, keine Blähungen – sondern rundherum wohl und glücklich. Selbst wenn ich eine Freundin zum Frühstück einlade gibt es Brei – und das mit wachsendem Beifall.

Fitness Friends:Was sind Deine Tipps zur Selbstmotivation, um auch bei Stress am Ball zu bleiben?
Marlo:Tipp Nummer eins ist: Stress schnell erkennen und sich selber beruhigen. Ist mein Atem ruhig und tief? Sind meine Schultern und meine Oberschenkel entspannt? Bin ich klar im Kopf? Ansonsten erst einmal tief durchatmen, Schultern bewusst hoch ziehen und wieder fallen lassen, ein lockerer Hüftschwung… Tipp Nummer zwei ist die Frage an mich selbst: Will ich jetzt eigentlich angestrengt sein? Was nützt das? Es hilft dann, echte Prioritäten zu setzen und einfach anzufangen. Die Anspannung lässt dann umgehend nach. Gesellt sich dazu noch ein Quäntchen Gottvertrauen darauf, dass sich manches einfach auch „von selbst“ erledigt, kann man fröhlich auch die größten Berge besteigen. Und schließlich Tipp Nummer drei: Immer schön im Augenblick bleiben. Das Augenmerk auf den Schritt lenken, den man tut anstatt sich vorzurechnen, was man alles noch vor sich hat und – absoluter Killer – sich zu fragen, ob man das überhaupt schafft. Zusammen gefasst: Körper bewusst entspannen, klare Prioritäten setzen, konzentriert bei der aktuellen Sache sein und keine Selbstzweifel. Geht einmal gar nichts mehr, stelle ich mich vor den Spiegel, schaue mir in die Augen und und lache schallend los – mindestens 2 Minuten.

„My Yoga Canteen“ – Hier gibt’s das Buch


My Yoga Canteen„Sehr ästhetisch, sehr echt, sehr schön“, sagt Tim Mälzer über Marlos „My Yoga Canteen“. Wir können nur zustimmen. Neben vielen Tipps zum Yoga-Lifestyle enthält es die tollsten Rezepte, wie tiefenreinigendes Bärlauchpesto, veganes Superbrot, Avocado-Apfel-Powerdrink, Zucchini-Minz-Frittata und viele weitere. Bestellen kann man das Buch über diesen Link bei Amazon. Wir sind überzeugt!